Geschichte Archäologische Funde, Lehren und GrundlagenArchäologische Funde von Stein- und Knochennadeln, die nach-weislich therapeutisch benutzt wurden, gehen bis in die Steinzeit zurück. Weitere Funde die auf ca. 1500 Jahre v.Chr. zurückgehen, deuten auf die Anwendung von einzelnen Methoden der heutigen TCM wie Akupunktur, Moxibustion und Heilkräuteranwendungen hin. Um das fünfte bis dritte Jahrhundert v.Chr. prägten die drei grossen Gelehrten Konfuzius, Lao-Tse und Siddhartha Gautama (Buddha) und die daraus hervorgegangenen Schulen die Ent-wicklung und den theoretischen Hintergrund der heutigen TCM. Der Konfuzianismus mit den pragmatischen Lehren von edler Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Weisheit beeinflusste unter anderem die Klassifizierung der fünf Wandlungsphasen. Der Taoismus prägte unter anderem das Modell von Yin und Yang. Taoismus wird beschrieben als Pfad der Tugend. Tugend definiert sich durch Handeln, dass nicht gegen die Natur der Dinge gerichtet ist. Diese Denkrichtungen sind zusammen mit dem etwas später aufkommenden Buddhismus noch heute wichtige Grundlagen der chinesischen Philosophie und der Denkmodelle hinter der TCM. Aus dem Tao te king von Laotse
Kommentar zum Gedicht aus dem Tao te king Die Natur der Dinge oder das Mysterium des Lebens übersteigt das Fassungsvermögen unseres Ver-standes. Auch Worte vermögen es nur zu umschreiben, um die Empfindungsfähigkeit unserer Seele zu wecken. Wer sich auf diesen Pfad begibt wird sich befreien müssen von indoktrinierten Lehren, um zum eigenen Ursprung vorzudringen. |